Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden

Bei der Sanierung Denkmalgeschützter Gebäude (altes denkmalgeschütztes Schloss, Hotel, eine historische Mühle, ein Wasserturm oder einfach nur ein altes Haus) muss sich der Eigentümer an strenge gesetzliche Vorschriften halten, damit der Besitzer einer solchen Immobile kein böses Erwachen erhält.

Um die Denkmalauflagen erfolgreich umzusetzen,sollten möglichst frühzeitig Fachleute wie Architekt und Denkmalpfleger hinzugezogen werden", damit keine Probleme drohen. Bei einem Ortstermin werden die Besonderheiten des historischen Gebäudes in Augenschein genommen.

Grundsätzlich sind alle Veränderungen an einem denkmalgeschützten Gebäude erlaubnispflichtig. Die Denkmalschutzbehörden sind in der Regel bereit, Hilfestellungen zu leisten und zudem verpflichtet, die finanzielle Belastung für den Eigentümer in Grenzen zu halten. Zuständig ist in der Regel die Untere Denkmalbehörde, die je nach Bundesland bei der Stadt oder Gemeinde, dem Stadtbezirk oder beim Kreis angesiedelt ist.

Wenn baurechtlich genehmigungspflichtige Arbeiten geplant sind, muss der Bauantrag beim zuständigen Bauamt gestellt werden. Die Denkmalbehörden werden dann automatisch hinzugezogen. "Sind nur denkmalrechtlich genehmigungspflichtige Maßnahmen geplant, werden die geforderten Dokumente wie Fotografien, Maßnahme Beschreibungen und Planzeichnungen bei der Unteren Denkmalbehörde eingereicht.

Im Vorfeld des formalen Verfahrens berät dann das Denkmalamt nach Bedarf, inwieweit der Antrag Aussicht auf Erfolg hat. Es empfiehlt sich also, alle Sanierungsmaßnahmen vorab zu besprechen. Nach Antragstellung prüft die Denkmalbehörde die Unterlagen und erteilt im besten Fall die Erlaubnis. Maßgeblich ist dabei, ob die historische Bausubstanz ausreichend geschont und das Erscheinungsbild des Gebäudes gewahrt wird.

Beispiele für den Umbau und energieeffiziente Sanierung historischer Bauten

Fördermöglichkeiten

Nach Fertigstellung der Sanierung findet eine Bauabnahme durch Architekt und Denkmalbehörde statt. Bei positiver Begutachtung stellt die Denkmalbehörde eine Bescheinigung aus, um steuerrechtliche Abschreibungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen zu können.

Diese indirekten Fördermöglichkeiten über Steuererleichterungen beziehen sich auf die jeweiligen Aufwendungen, die durch die Auflagen des Denkmalschutzes entstanden sind.
Steuerlich gefördert werden neben dem Erwerb die Sanierungskosten sowie der Erhaltungsaufwand einer Denkmalimmobilie. Förderfähig sind alle zum Erhalt und zur sinnvollen Nutzung des Denkmals erforderlichen Aufwendungen. Dazu zählen zum Beispiel der Einbau eines Bades, Energiesparmaßnahmen, Heizung, Dachreparatur, Fachwerkrestaurierung oder auch die Planungskosten des Architekten.



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